Blitzschutz Online Werbung
menu  
 H O M E P A G E 
 E X P E R T E N 
 V E R B Ä N D E 
 F O R U M 
 I N F O S 
 S O F T W A R E 
 H O T L I N K S 
 F U N D S T Ü C K E 
 
 
suche
in Blitzschutz Online: 
 
fundstücke

 
  [ SVZ online ] 11.06.2007

Heftige Gewitter fordern ein Todesopfer

Hamburg - Ein Toter, eingestürzte Häuserdächer und zahlreiche überflutete Keller, Straßen und Bahngleise - heftige Gewitter haben in der Nacht zum Montag in weiten Teilen Deutschlands schwere Schäden angerichtet.
 
Im rheinland-pfälzischen Höhn stürzte ein 47-jähriger Mann bei Reparaturarbeiten von einem Hausdach sieben Meter in die Tiefe und kam dabei ums Leben. Rund um Mainz sorgten Regen und nasse Straßen noch am Montagmorgen für ein Verkehrschaos. Auch in Nordrhein-Westfalen und Hessen waren Feuerwehr und technisches Hilfswerk im Dauereinsatz.
 
In Koblenz stürzte die Innendecke eines Verbrauchermarktes unter dem Druck der Wassermassen teilweise ein. Etwa tausend Quadratmeter Ladenfläche standen unter Wasser. Dort ließen zudem Blitzeinschläge und voll gelaufene Keller immer wieder die Feuerwehrleute ausrücken. Eine Bahnstrecke im Norden von Rheinland-Pfalz zwischen Betzdorf und Daaden wurde gesperrt, nachdem die Gleise unterspült worden waren. Bei Sprendlingen (Rheinland-Pfalz) rutschte ein Weinberg auf eine Landstraße und blockierte die Strecke.
 
In Frankfurt musste eine Anschlussstelle zur Autobahn 66 gesperrt werden, weil das Regenwasser etwa einen Meter hoch auf der Fahrbahn stand. Ein Blitz hatte dort eine fest installierte Pumpe beschädigt. Im Main-Taunus-Kreis wurden die Altstädte von Bad Soden und Sulzbach überflutet.
 
Im Kreis Kleve (Nordrhein-Westfalen) rückte die Feuerwehr in der Nacht zu mehr als 300 Einsätzen aus, auch im Sauerland gingen mehr als 125 Notrufe ein. Wassermassen drückten Gullydeckel nach oben und ließen sie zu gefährlichen Verkehrshindernissen werden. Eine Familie im Sauerland musste von der Feuerwehr aus ihrem Haus befreit werden, weil es völlig von Wasser eingeschlossen war. Im Raum Aachen brachten die Regenfluten nach Angaben der Polizei teilweise Kellertüren zum Bersten und drückten Kellerfenster ein. Die Feuerwehr in Aachen bezeichnete die Einsätze des Wochenendes als die massivsten in der Geschichte der Feuerwehren des Kreises.
 
Der Wetterdienst meteomedia rechnet auch für die kommenden Tage vor allem im Süden und Westen des Landes weiterhin mit heftigen Gewittern.
 
In Asien starben nach heftigen Regenfällen mehr als 130 Menschen. In Südchina kamen bei Überschwemmungen und Erdrutschen mindestens 70 Menschen ums Leben. Mehr als 600 000 Menschen wurden obdachlos, berichteten Behörden am Montag. Wasser und Schlamm zerstörten fast 50 000 Häuser in sechs Provinzen. Meteorologen sagten für die nächsten Tage weitere starke Regenfälle voraus. In Bangladesch starben mindestens 65 Menschen bei heftigen Gewittern; auch dort wurden mehrere tausend obdachlos.
 
- dpa -


© SVZ online 2007 - Ein Service von www.blitzschutz.com
zum Seitenanfang zurück