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Kronen Zeitung Österreich ] 29.06.2005
Blitz ließ Almhütte in Flammen aufgehen
Heftige Gewitter in Teilen Österreichs haben am Dienstagabend schwere Schäden in der Landwirtschaft angerichtet. In den Bezirken Perg und Kirchdorf an der Krems traten Bäche über die Ufer, Bäume wurden abgeknickt. Am Dienstagabend wütete im Hochschwabgebiet (Steiermark) ein heftiges Unwetter. Dabei schlug ein Blitz in die so genannte Florlhütte ein. Die Folgen waren verheerend: Ein Frau wurde vom Blitz an der Schulter gestreift und verletzt, die Hütte und ein Nebengebäude bis auf die Grundmauern eingeäschert...
Hühnereigroße Hagelkörner zerstörten im Bezirk Braunau am Inn etwa 3.000 Hektar Felder mit Getreide, Mais und Gemüse.
Im Gemeindegebiet von Thörl auf 1.300 Metern Seehöhe schlug am Dienstag gegen 18 Uhr ein Blitz in die Florlhütte ein, wo zwei Frauen Schutz vor dem Gewitter suchten. Dabei wurde eine der Frauen, eine 48-Jährige aus Egelsee, vom Blitz an der Schulter getroffen und hatte auch an beiden Füßen Brandspuren. Beide Wanderinnen erlitten einen Schock, konnten aber noch selbst ins Tal in Richtung Seewiesen absteigen. Von dort wurden sie ins LKH Bruck/Mur gebracht, wo die Verletzte stationär aufgenommen wurde. Laut Auskunft der Ärzte sind die Brandverletzungen nicht lebensgefährlich.
Almhütte völlig zerstört
Aufgrund des alpinen Geländes, die Florlhütte liegte auf 1.300 m Seehöhe und ist über keine Straße zu erreichen, verliefen die Löscharbeiten äußerst schwierig. Bis zum Eintreffen der umliegenden Feuerwehren und der Hubschrauber hatte das Feuer bereits die Almhütte sowie das Nebengebäude bis zu den Grundmauern eingeäschert. Die Flammen griffen vorübergehend auch auf das angrenzende Waldstück über.
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