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  [ Hamburger Abendblatt ] 25.06.2004

Blitz schlägt in Grönwohld ein:
Haus nicht mehr bewohnbar

Grönwohld - Ein Blitz hat in Grönwohld in ein vier Jahre altes Friesenhaus am Linauer Berg eingeschlagen. Der Dachstuhl brannte aus. 40 Feuerwehrleute aus Grönwohld und Trittau waren dreieinhalb Stunden im Einsatz, um den Rest des Gebäudes zu retten. Den Sachschaden schätzt die Kripo auf 100 000 Euro.
 
Die vierköpfige Familie - die Kinder sind elf und 13 Jahre alt - ist im Dorf bei Freunden untergekommen. Das Friesenhaus ist nicht bewohnbar, weil die unteren Räume vom Löschwasser durchnässt sind.
 
Als der Blitz am Dienstag gegen 16.30 Uhr in den Schornstein einschlug, war nur die Mutter zu Hause. Sie arbeitete im Erdgeschoss am Computer. Da der PC ausfiel und offenbar auch Ziegel vom Dach fielen, lief die Frau nach draußen. Dort sah sie, dass sich die Flammen rasant ausbreiteten. Als die Grönwohlder Wehr nach wenigen Minuten eintraf, stand der Dachstuhl in Flammen. Einsatzleiter Carsten Höltig (42) forderte sofort seine Trittauer Kollegen zur Unterstützung an. Sechs Feuerwehrmänner mit Atemschutzmasken bekämpften das Feuer im Haus.
 
"Das war ein richtig heftiger Einschlag", sagt Johann Murck (47), der zum Zeitpunkt des Unglücks im Nachbarhaus in seinem Büro saß. "Es knisterte auch bei mir in der Wand, und die Telefonanlage fiel aus." Murck, der seit 25 Jahren in der Feuerwehr ist, lief sofort nach nebenan. Er schloss Fenster und Türen, damit die Flammen nicht noch mehr Luft bekamen.
 
Handwerker aus dem Ort haben das Dach sofort mit Planen abgedeckt. Wichtige persönliche Dinge hat die Familie in ihr neues Quartier geschafft.
 
- cob -


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