[
Sächsische Zeitung ] 24.02.2004
Blitz und Böen lassen Wind-Flügel bei Bautzen bersten
Bautzen - In der Nacht zum Sonntag brach ein fast zehn Meter langes Stück Flügel von einem Windrad bei Puschwitz – zwischen Bautzen und Kamenz – ab. Das größte Teil landete zwanzig Meter entfernt auf der Wiese, ein sechs Meter langes Stück Verkleidung krachte rund vierzig Meter entfernt zu Boden. Kleinstteile flogen an die 200 Meter weit. Getroffen wurde niemand.
Den Auslöser für die Havarie sieht der Puschwitzer Mühlenwart Stanislaus Ritscher bei einem Gewitter Mitte Februar. Da sei der Blitz eingeschlagen. Das habe aber keine von unten sichtbaren Spuren hinterlassen. Deswegen habe er das Windrad nicht genauer untersucht. Offenbar hat der Blitz aber doch die Konstruktion beschädigt. In der Nacht zum Sonntag sorgten starke Böen dafür, dass ein Viertel des fast vierzig Meter langen Flügels abbrach. Vom Fasching kommende Jugendliche hörten gegen drei Uhr einen Knall. Erst am Morgen wurde der Schaden entdeckt. Der Flügel wird in wenigen Tagen ersetzt. „In Zukunft halte ich bei jedem Blitzschlag die Räder an und kontrolliere“, ist sich Mühlenwart Ritscher jetzt sicher.
- (SZ/ftr) -
© Sächsische Zeitung 2004 - Ein Service von www.blitzschutz.com
|