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News.ch ] 21.07.2003
Bulgarische Familie erleidet neun Blitzeinschläge in zwei Jahren
Zrantscha - Nach neun Blitzeinschlägen auf ihrem Hof in nur zwei Jahren traut sich eine bulgarische Familie nicht mehr in ihr Haus zurück. Seit Mai lebt die 14-köpfige Grossfamilie lieber in einer Notunterkünft ohne Strom und Wasser.
Seinen Hof im hoch gelegenen Bergdorf Zrantscha an der Grenze zu Griechenland will Familienvater Sekir Tscholakoff nicht mehr aufsuchen. Allein in diesem Jahr wurde das Anwesen fünfmal vom Blitz getroffen.
Auch ein 17 Meter hoher Blitzableiter, den die Behörden gleich neben dem Haupthaus installieren liessen, kann die leidgeprüften Bewohner nicht zurückbewegen. Was wir mitgemacht haben, kann sich niemand vorstellen, berichtet Seinep Tscholakowa, eine Schwiegertochter von Sekir Tscholakoff.
Die Angst stecke ihr so tief in den Knochen, dass sie sich bei jedem Donnern auf den Boden werfe. Im Dorf kursiert die Legende, ein unter dem Haus vergrabener Schatz ziehe die Blitze an. Geologen machen dagegen die spezielle Bodenbeschaffenheit und eine nahe gelegene Uranmine für die hohe Anziehungskraft verantwortlich.
bert (Quelle: sda)
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