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  [ Kölner Stadt-Anzeiger ] 23.04.2003

17 Menschen wurden vom Blitz erschlagen oder kamen durch umstürzende Bäume ums Leben

Nach Schiffsunglücken in Bangladesch fast 400 Tote befürchtet

Dhaka - Bei zwei Schiffsunglücken in Bangladesch sind möglicherweise fast 400 Menschen von überfüllten Fähren in den Tod gerissen worden. Bis Dienstag wurden 146 Leichen geborgen. 250 Menschen wurden nach den Unglücken vom Montag noch vermisst. Das teilten die Behörden mit. Die Flussfähren waren während tropischer Stürme gesunken.
 
An Bord einer Fähre auf dem Fluss Buriganga im Zentrum des Landes waren mehr als 400 Menschen. Wahrscheinlich konnten sich nur 70 Passagiere auf dem obersten Deck retten, indem sie ins Wasser sprangen. Nach Angaben der Bergungsteams befanden sich noch viele Leichen im Schiffsrumpf auf dem Grund des Flusses.
 
Eine Fähre mit einer Hochzeitsgesellschaft an Bord sank im östlichen Brahmanbaria. Dabei kamen mindestens 50 Menschen ums Leben, während 30 Passagiere an Land schwimmen konnten. Auch hier gab es Vermisste. Die Unwetter zerstörten auch zahlreiche Hütten. 17 Menschen wurden vom Blitz erschlagen oder kamen durch umstürzende Bäume ums Leben.
 
- dpa -


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