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Westfalenpost ] 20.08.2002
In Siedlung Heide schlägt der Blitz ein
Ennepetal - Durch einen der beiden Schornsteine schlug Montagabend um 21.10 Uhr der Blitz in ein Zweifamilienhaus in der Siedlung Heide ein. Keine Person wurde verletzt, lediglich Sachschaden - vermutlich in Höhe von 50 000 Euro - ist zu beklagen.
Silvia Butz, die zusammen mit ihrer Mutter Else das Haus in Heide bewohnt, stand am Fenster, als der Blitz einschlug. "Es war genau zehn nach neun", erinnert sich die Ennepetalerin. Ihr wie auch der Mutter fuhr gehörig der Schreck in die Glieder. Das war auch schon alles, was die beiden Bewohnerinnen zu erleiden hatten.
Dafür gab es einigen Sachschaden. So riss der Blitzeinschlag ein etwa acht Quadratmeter großes Loch in das Dach. Neben dem zerstörten Schornstein, der explosionsartig auseinander gesprengt wurde, war auch die Heizungsanlage außer Betrieb. Strom und Telefon funktionierten ebenso wenig. Erfreulich war, dass noch am Abend Elektriker, Dachdecker und der Fachmann für Sanitär und Heizung kamen. Bis Mitternacht nahmen sie die Schäden in Augenschein und sorgten für erste notdürftige Reparaturen.
Auch einige Nachbarn waren vom Blitzeinschlag betroffen: Ihre Telefone taten es auch nicht mehr. Immerhin kam gestern Vormittag ein Techniker zur Heide. Er bediente erst die Störfälle, die ihm gemeldet waren. Die anderen musst erst einmal warten . . .
Die Feuerwehr war mit 20 hauptamtlichen und ehrenamtlichen Kräften der Hauptwache, vom Löschzug 1 und der Löschgruppe Külchen ausgerückt. Sie hatten lediglich die Einsatzstelle zu sichern. Denn glücklicherweise hatte der Blitzeinschlag kein Feuer ausgelöst.
Die ebenfalls alarmierte Polizei konnte alsbald die Ermittlungen einstellen. Schnell hatte sich eindeutig herausgestellt, dass der eingeschlagene Blitz die Ursache für die Schäden und dies damit ein Fall für die Versicherungen sei, hieß es.
- lü -
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