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  [ Die Welt ] 21.06.2002

Gewitter und Stürme bis zu 90 Stundenkilometer

Hamburg - Erneut treffen schwere Unwetter Deutschland. Die Polizei registrierte Schäden. In Bayern und Hessen standen Bauernhöfe nach Blitzschlägen in Flammen.
 
Nach den schweren Unwettern der vergangenen Tage sind in der Nacht zu Freitag erneut Gewitter und heftiger Regen über Deutschland hinweggezogen. Die Schäden blieben jedoch vergleichsweise gering.
 
Vereinzelt berichtete die Polizei von voll gelaufenen Kellern, überfluteten Straßen und umgestürzten Bäumen. Die Feuerwehren rückten zu hunderten von Einsätzen aus. Menschen wurden aber nicht verletzt.
 
Der Wind erreichte nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach Geschwindigkeiten von bis zu 90 Stundenkilometern. Am Alpenrand gingen bis zu 19 Liter Regen pro Quadratmeter nieder. Die Unwetterfront zog von Baden-Württemberg Richtung Nordosten und schließlich Richtung Polen und Tschechien ab.
 
Hagel legt Verkehr auf Autobahnen lahm
 
Im niederbayerischen Fürstenzell setzte ein Blitz einen Schweinestall in Brand und verursachte einen Schaden von mindestens 100 000 Euro. Bis zu 200 Schweine mussten notgeschlachtet werden.
 
Auf den Autobahnen München-Salzburg und München-Stuttgart behinderte zeitweilig Hagel den Verkehr. Im hessischen Ebersburg-Thalau löste ebenfalls ein Blitzeinschlag ein Feuer auf einem Bauernhof aus und richtete eine halbe Million Euro Schaden an.
 
- dpa -


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