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  [ Kölnische Rundschau ] 21.06.2002

Nach Blitzeinschlägen Arbeit für die Feuerwehr

Hausbewohnerin erlitt einen Schock

Oberberg - Von der Gewitterfront, die gestern über Deutschland zog, wurde Oberberg nur am Rande gestreift. Die Feuerwehr musste allerdings wegen drei Blitzschlägen ausrücken.
 
In Loope-Unterschelmerath schlug ein Blitz gegen 6.30 Uhr in den First eines allein stehenden Einfamilienhauses. Eine Bewohnerin erlitt vermutlich einen Schock. Nach der Erstbehandlung durch den Notarzt wurde sie ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr wurde alarmiert, weil die Bewohner Brandgeruch bemerkt hatten.
 
"Wir haben alles durchsucht, mussten aber nicht eingreifen," berichtet Engelskirchens stellvertretender Wehrführer Thomas Döpper. Ein geparktes Auto wurde durch herabstürzende Dachziegel beschädigt.
 
Gegen 11.30 Uhr wurde die Bielsteiner Feuerwehr nach Oberbantenberg gerufen. Dort war ein Blitz in den Giebel eines älteren Einfamilienhauses geschlagen. Unter Einsatz gleich zweier Drehleitern - die Gummersbacher war zufällig in Hunstig - räumten die Wehrmänner einige Dachpfannen ab. Ein kleiner Schwelbrand in Strohpuppen unter den Pfannen war schnell gelöscht. Nach Angaben von Einsatzleiter Guido Schulz wurde ein bettlägeriger Mann vom Rettungsdienst betreut.
 
Erheblich schlimmer waren die Folgen eines Blitzeinschlags am Nachmittag in Wipperfürth: Der Dachstuhl eines Einfamilienhauses brannte völlig aus, so dass das Haus nicht mehr bewohnbar ist. Der Sachschaden wird auf 150.000 Euro geschätzt, in der ganzen Gegend fielen die Telefonleitungen aus.


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