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Mannheimer Morgen ] 22.08.2000
Sturm bescherte den Einsatzkräften im Südwesten viel Arbeit
Nach Unwetter scheint die Sonne
FRANKFURT/OFFENBACH. Eine von Frankreich nach Osten ziehende Gewitterfront hat in der Nacht zum Montag vor allem im Osten und
Süden Deutschlands größere Schäden hinterlassen. Im gesamten Unwettergebiet musste die Feuerwehr umgestürzte Bäume und
Strommasten von den Straßen entfernen und überflutete Keller leerpumpen. Im unterfränkischen Euerdorf bei Bad Kissingen wurden
drei Kinder durch einen Blitzschlag schwer verletzt. Ein 15-jähriger und ein achtjähriger Junge sowie ein zwölfjähriges Mädchen erlitten
Verbrennungen, als der Blitz in eine Pappel einschlug und von einem Elektro-Weidezaun in einen Pferdestall weitergeleitet wurde. In
Baden-Württemberg haben heftige Gewitter den Einsatzkräften vor allem im Bereich Stuttgart, im Ortenaukreis und am Bodensee reichlich
Arbeit beschert. Zahlreiche Bäume wurden umgeknickt und abgerissene Äste versperrten Straßen.
Während gestern noch vereinzelte Schauer und Gewitter folgen sollen, rechnen die Meteorologen von heute an mit schönem
Spätsommerwetter. Von heute an wird "Ingmar" laut Wetterdienst kräftiger und beschert uns spätsommerliches Wetter mit viel Sonne.
Am Mittwoch klettern die Temperaturen bereits wieder auf bis zu 28 Grad. Am Donnerstag nimmt im Süden das Gewitterrisiko wieder
deutlich zu. "Auf jeden Fall steht uns für den Rest der Woche sehr schönes spätsommerliches Wetter bevor", sagte der Offenbacher
Meteorologe Kalli Nottrodt. Am vergangenen Wochenende ins Wasser gefallene Gartenpartys können in dieser Woche nachgeholt werden: Mit
Höchstwerten um 30 Grad soll es am Samstag und Sonntag richtig heiß werden.
- AP/dpa -
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